Änderungen zur Notbetreuung

Seit dieser Woche hat die Stadt in enger Zusammenarbeit mit den Schulen die erweiterte Notfallbetreuung für Schulkinder umgesetzt. Eltern und Alleinerziehende, die nach der neuen Verordnung des Landes zum Kreis der Berechtigten zählen, können ihre Kinder mit den auf der städtischen Homepage eingestellten Formularen anmelden. Berechtigt sind neben den Kindern, deren Erziehungsberechtigte beide einen Beruf im Rahmen der kritischen Infrastruktur ausüben, nun auch Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen, dabei unabkömmlich sind und keine familiäre oder anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. Sollten die Betreuungsgruppen aufgrund hoher Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, müssen Erziehungsberechtigte bzw. Alleinerziehende, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind, vorrangig einen Betreuungsplatz erhalten. Dennoch wird versucht, allen Eltern mit nachgewiesenem Bedarf eine Lösung anzubieten.

Die erweiterte Notfallbetreuung findet bei Bedarf an allen Grundschulen im Zeitraum

7.00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. An Ganztagesgrundschulen ist auch eine ganztägige Betreuung möglich. Der Betreuungszeitraum wird dabei von kommunalen Betreuungskräften und Lehrkräften gemeinsam abgedeckt.

Ab Mai wird für die erweiterte Notfallbetreuung ein Elternentgelt in Höhe von 50,- € (analog der Kernzeitbetreuung) erhoben.

Die reguläre kommunale Schulkindbetreuung für alle Grundschülerinnen und Grundschüler (Kernzeit, ergänzende Betreuung zur Ganztagesschule) kann weiterhin nicht stattfinden. Aus diesem Grund wird auch im Monat Mai der entsprechende Elternbeitrag ausgesetzt.

Hier das aktuelle Anmeldeformular für Bruchsaler Grundschulen zum download