Neue Informationen zum Corona-Virus

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden Württemberg informiert am 10.03.

Die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus stellt sich nach wie vor als dynamisch dar. Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Land auf die Ein­schätzung des Robert-Koch-lnstituts (RKI). Die Gefährdung für die Gesundheit der Be­völkerung in Deutschland wird derzeit vom Robert-Koch-lnstitut insgesamt weiter als mäßig eingeschätzt.

Das Robert-Koch-lnstitut klassifiziert international seit heute ganz Italien sowie den ganzen Iran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risi­ kogebiete. Insgesamt identifiziert das Robert-Koch-lnstitut damit als Risikogebiete fol­ gende Regionen:

–  ganz Italien

  • in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)

-ganz Iran

  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

ln einer aktuellen Mitteilung empfiehlt das Ministerium für Soziales und Integration dar­über hinaus, das französische Departement Haut-Rhin im südlichen Elsass! das an Südbaden grenzt, für Baden-Württemberg zusätzlich wie ein Risikogebiet zu behandeln.

Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf Risikogebiete informiert das Kultusministe­rium erneut alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden Regelun­gen, die umzusetzen sind.:

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen  14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt  sind, vermeiden-  unabhängig von Symp­ tomen- unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich  14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen. Personen, die  aus dem  Departement  Haut-Rhin zur  Schule  oder Arbeit  nach Baden­ Württemberg  pendeln,  sollen  entsprechend  der  Empfehlung  für  Reiserückkehrer  aus Risikogebieten zunächst für 14 Tage zu Hause zu bleiben.

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt  ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die wir bereits im Schreiben vom 28. Februar 2020 mitgeteilt haben:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu ei­ nem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vor­ sichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen,  Husten, Schnup­ fen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontak­ te und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer  116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts  in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen  14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem  Fall erfolgen- unabhängig vom Auftreten von Symptomen.