Alle Beiträge von Alexandra Nohl

Hospiz macht Schule

Am Donnerstag, den 6.6.2019 bekamen die Klassen 4 a und b im Religionsunterricht Besuch. Frau Rebecca Hoek vom Hospiz aus Ettlingen berichtete im Rahmen des Themas „Tod und Sterben“ von ihrer Arbeit mit Sterbenden.

Beginnend mit der Geschichte von Cicely Saunders erzählte sie, wie die Hospizarbeit begann, welche Anliegen dahinter stehen und wie die Arbeit in einem Hospiz aussieht. Auffallend war, dass die Menschen, die dort ihre letzten Wochen oder Monate des Lebens verbringen als Gäste bezeichnet werden und es keinen strikten Tagesablauf gibt, sondern dieser auf die Wünsche der Menschen abgestimmt ist. Neben all der Traurigkeit, wird in einem Hospiz auch gescherzt, gelacht und vor allem letzte Wünsche erfüllt (soweit möglich). Das kann nochmals ein Besuch zu Hause sein oder die Pizza vom Lieblingsitaliener oder sogar der Besuch vom eigenen Pferd, das dann zur Terassentür hereinschaut.

Gemeinsam wurde herausgearbeitet, dass „in Frieden sterben“ nicht mit dem Alter, sondern mit dem zufriedenen Blick auf das gelebte Leben zusammenhängt. Auf die vielen Fragen der Kinder ging Frau Hoek sehr einfühlsam ein.

Zupfen oder streichen?

Große Augen, aufmerksame Zuhörer, 50 SchülerInnen.

Raumfülle durch Raumklang

Gespannt haben die Kinder der 3. Klassen dem Cellisten zugehört, als er sanft mit seinem Bogen die Seiten strich. Musikunterricht nicht nur zum selbst gestalten, sondern auch zum Hören und Fühlen. Wie könnte man besser die Gruppe der Streichinstrumente kennen lernen? Interessiert stellten die Kinder ihre Fragen, warum die Hand so zittert beim Greifen der Töne? Woher er wisse, welchen Ton er spiele? Wie man man den Bogen halten muss und überhaupt, wie viele Pferdehaare hat er denn? Geduldig antwortete der Musiker den Kindern, zupfte und strich liebevoll sein Instrument, intonierte das Thema der Moldau und lud zum gemeinsamen Singen der „Götterfunken“ ein.


Anfassen erlaubt

Mit dabei


Blockflötenflashmob
(an) Unsere SchülerInnen sind nicht nur aktiv in der Schule, sondern auch in Bruchsal mit dabei. So trifft man sich zum Blockflötenflashmob der MUKS am Kübelmarkt und spielt gemeinsam „die Ode an die Freude“ zusammen mit mehreren hundert Bruchsalern. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis, während zwei Schülerinnen auf der Bühne in ihrer Gruppe spielten, haben sich die anderen im Publikum getroffen.

grenzerfahrung

Klasse 3a im Gate Ettlingen

Als die 3a zu ihrem Jahresausflug am 23.05. startete, war die Aufregung groß. „Werde ich den Hochseilgarten bewältigen?“ „Kann man runterfallen?“ „Wie hoch ist das?“, fragten die SchülerInnen die begleitenden Lehrkräfte als sie mit der Bahn nach Ettlingen ins Gate fuhren.

Nach einigen Spielen die zur Teambildung beitrugen und von den Trainern Isabell und Jan durchgeführt wurden, ging es dann hoch hinaus.

15m über der Grasnarbe ragen die Gerüste auf Baumwipfelhöhe. Mit Doppelbalken, frei hängenden Bäumen, Seilen, Schwebebalken, Plattformen und einer Hängebrücke fordern sie zur persönlichen Grenzerfahrung auf. Zuerst senkrecht in die Höhe, dann im Balanceakt in der Waagerechten um dann noch einmal in die Höhe zu steigen. Während so manch einer über sich selbst überrascht war, wie hoch sie es schafften, übertrafen viele sich selbst. Die Trainer sicherten die Kinder fachgerecht, dabei mussten andere Kinder Hilfestellungen vom Boden aus geben in dem sie den Schwebebalken an die richtige Stelle hinzogen und den Trainern als zusätzliches Gewicht dienten.

Nach vier Stunden hochmotiviertem Training ging es dann völlig k.o. wieder nach Hause.

Die Klasse 3a war klasse!

Neugierde

Was passiert am Nachbargebäude?

(an) Nachdem im vergangenen Jahr das Nachbarhaus an der Brettener Straße renoviert und in frischem gelb und gestrichen wurde, ist nun schon wieder ein Gerüst aufgebaut worden, die Kinder der 3a wunderten sich schon sehr.

Als die ersten Pinselstriche an der Hauswand waren, war es klar, was es werden sollte, das Tor, das schon vorher auf der Wand war, wird wiederhergestellt.

Aber wie das geht und wer das macht, klärte sich erst am Freitag auf, als Künstler Harald Wolf die neugierigen Kinder kurzerhand besuchte. Der Vizeweltmeister kam , nach freundlicher Aufforderung, durch das Fenster gesprungen und ließ sich von den Kindern löchern. „Warum malen ausgerechnet Sie das Haus an?“ „Sind Sie ein berühmter Maler?“ , es wurde nach dem beruflichen Werdegang gefragt, was der Künstler an Werken vorzuweisen hat und ob er auch in Museen hängt.

Fachkundig erläuterte er, wie man so ein Bild an eine so große Wand bringt, was er schon alles gemalt hat und welche Techniken er benutzt.

Schtrihschtrahschtroh

Sommertagsumzug 2019

(an) Alle Jahre wieder laufen die ersten und die dritten Klassen der DBS im Sommertagsumzug der Stadt Bruchsal mit rund 90 Kindern mit. In diesem Jahr verkleideten sich die Erstklässler als Störche und Frösche, während die Drittklässler mit selbstgebastelten Blumen, verkleidet als bunte Wiesen Samentüten an die Besucher und Zuschauer verteilten und so auf das Insektensterben aufmerksam machten.

Kunsttherapie

Eigentlich hätte die Kunsttherapie an der DBS im März auslaufen sollen, durch das Engagement der Bildungsstiftung konnte dieses wertvolle Angebot nun bis zum Ende des Schuljahres aufrecht erhalten werden. Dazu dankt die Schulleitung der Bildungsstiftung vertreten durch Herr Bürk herzlich. „Dieser unkomplizierte Ansatz ist bemerkenswert“, so die Schulleitung.

Die Kunsttherapie an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Heidelsheim findet 1x wöchentlich in einer Gruppe  von ca. 10 Kindern mit Migrationshintergrund, bzw. Kindern der VKL Klasse statt. Dieses Angebot wird geleitet von Dipl.-Kunsttherapeutin Mirjam Henecka .

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler über den künstlerisch-therapeutischen Bereich anzusprechen, sie individuell und sozial zu fördern, sowie eine Steigerung ihrer Motivation und Lernfähigkeit zu erreichen.

Der Ansatz ist dabei ressourcenorientiert. Das heißt, die Schüler können beim kreativ-künstlerischen Gestalten ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und lernen, eigene Ideen zu entwickeln und konstruktiv umzusetzen. Dadurch werden sie in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und bekommen Mut und Zuversicht, das weitere Leben positiv und zielorientiert zu gestalten.

Beim Malen und in der therapeutischen Beziehung werden darüber hinaus seelische Prozesse ausgedrückt, bearbeitet und verändert. Die nonverbale Sprache der Kunst ermöglicht eine Kommunikation und das Sprechen über die Bilder, sowie die Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Symbolen fördert einen differenzierten Spracherwerb der Schüler.

So können die Kinder mit Hilfe der Kunsttherapie Kraft und Fantasie für Gegenwart und Zukunft erlangen, Erlebtes verarbeiten und offen für neue Lernerfahrungen werden.

So macht Malen echt Spaß!
Mit Eifer dabei
Mutig mit den Farben experimentieren !
Erste Ergebnisse
Talentierter Ausdruck
Das kann sich sehen lassen!
Tolles Portrait

Neuer Schulhund an der DBS

Hundegestütze Pädagogik- HuPäSch

Das ist Emma, der neue Schulhund der Schule. Emma ist zehn Jahre alt und ein Appenzeller- Mischling.

Seit diesem Schuljahr begleitet Emma ihre Hundehalterin Frau Nohl in die Schule. Emma hat hat vor acht Jahren die Begleithundeprüfung absolviert und aktiv Turnierhundesport betrieben, sie hat einen Wesenstest und alle Gesunheitspapiere die benötigt werden. Emma ist eine lebhafte und verspielte Hündin, am liebsten jedoch, lässt sie sich von den zahlreichen SchülerInnen der DBS streicheln und schmusen. 

In der tiergestützten Pädagogik geht man davon aus, dass die pure Anwesenheit von Tieren sich positiv auf die Schüler auswirkt. Erstaunliche Veränderungen im Klassenverband kann man schon nach kurzer Zeit feststellen. Schulschwänzer kommen lieber in die Schule, das Klassenklima verändert sich positiv und Ängste werden abgebaut. Auch reduzieren sich Auffälligkeiten und Außenseiter bekommen mehr Beachtung. Wahrnehmung, Emotionalität, Sozial- und Arbeitsverhalten verändern sich positiv durch gelenkte Interaktionen.

Magdeburg hieß früher Madagaskar

Theaterbesuch der dritten und vierten Klassen in der BLB.

Am Dienstag , den 12.02. besuchten die Viertklässler das Stück „Magdeburg hieß früher Madagaskar“ der BLB. Eine Woche später sahen die Drittklässler sich das als Livehörspiel inszenierte Stück an.

Zum Inhalt: Frankie unterstützt seinen besten Kumpel Lars, sein Problem zu lösen, indem er bei ihm einzieht. Lars Mutter hat Lars im Streit aus Versehen eine Ohrfeige verpasst. Es geht im Stück um Freundschaft, gute Streitkultur, Gerechtigkeit und Mut. Trotz der ernsten Themen, gab es viel zu lachen. Bei den Schülerinnen und Schülern blieben vor allem die Geräuschemacher, wie Frankie durchs Fenster ins Kinderzimmer klettert und Lars und Frankie beim Gruselfilm zugucken in Erinnerung.

Klaviertheater Santa

Theater muss sein!

In einer kurzen launischen Spielfolge zeigte das Klaviertheater Santa einen herzhaften Auszug aus dem Leben Ludwig van Beethovens. Die Kinder machten begeistert mit. Ob beim Scherzo mit Gesten oder gesanglich beim Ferkellied waren die Kinder gestisch und gesanglich dabei. Mit Begeisterung intonierten sie die Europahymne und verlangten zum Abschluss noch einige Zugaben, bei denen sie auf der Bühne mitmachen durften.

Ein bisschen verpeilt!
Auch die Erst- und Zweitklässler machten begeistert mit.
Die Fürstin besucht den Komponisten.
Kinder besuchen Beethoven und werden ins Spiel einbezogen.
Das Mitwirken macht Spaß.
Nicht nur zuschauen – auch bewegen.